Etwas für Romantiker: Adventweg Katschberg

Wer zu Weihnachten durch die Berge wandert, wird demütig und dankbar – für alles, was uns die Natur schenkt. Deshalb lohnt sich ein Besuch am neuen Adventweg Katschberg.

Die Glöckchen klingen durch den Wald. Rhythmisch stapfen die Hufe der Pferde in den Schnee und während die Sonne langsam hinter den Gipfel verschwindet, beginnen die Fackeln zu leuchten und der Kamin die Menschen zu wärmen. Weihnachten am Katschberg ist etwas fürs Herz. Gemeinsam mit Freunde und Familie zur Ruhe kommen und den Winter in all seiner Pracht willkommen heißen, das ist heuer erstmals auf einen eigens angelegten Adventweg Katschberg möglich.

Adventweg Katschberg: Schritt für Schritt in die besinnliche Zeit

Der präparierte Weg führt auf rund 1700 Meter Seehöhe vorbei an Teestationen und romantischen Hütten durch die verschneite Landschaft. Zu erreichen ist der Adventweg Katschweg mit dem Shuttlebus, der Pferdekutsche oder zu Fuß ab dem Alpengasthof Bacher. Der Adventweg Katschberg darf nur per pedes bewältigt werden und ist rund zwei Kilometer lang. Zwischendurch laden Teestationen zu einer warmen Rast ein und handgemachte Geschenke werden bei kleinen Verkaufsständen ausgestellt. Für die Kleinen gibt es einen Streichelzoo und eine Teddybärenwerkstatt. In der Christkindlecke wird gespielt, in der einen Hütte gesungen und in der anderen herrscht Stille. Wonach es einem gerade ist. Der zarte Duft von Weihrauch und Tannenzapfen weckt die Kindheitserinnerung und mit jedem Schritt durch die Natur steigt die Vorfreude auf die kommenden Feiertag.

Familie Bogensperger, Katschberg, Adventweg, www.anitaaufreisen.at
Familie Bogensperger – Skifans seit Generationen

 

Skifahren am Katschberg: Erinnerungen an damals

Ein Geschichtenerzähler nimmt einem mit auf eine Reise durch die Zeit. Vor 60 Jahren fuhren am Katschberg, den sich seit jeher die Kärntner und Salzburger in Frieden teilen, die Skifahrer nicht mit beheizter Gondel in sieben Minuten auf den Berg. Auch von Pistenbullys war keine Rede. Bei Neuschnee mussten stattdessen alle im Dorf ausrücken und die Pisten mit den eigenen Brettln unter den Füßen für die Gäste festtreten. Die Skier waren noch aus Holz und hatten Stahlkanten, mit denen man sich den Berg hinauf arbeitete“, erinnert sich Josef Bogensperger. Seine Familie zählt zu den Wintersportpionieren am Berg. Pro Tag fuhren die Wintersportler vielleicht zweimal den Berg hinunter. Heute ist das anders.

Familie Bogensperger, Katschberg, Adventweg, www.anitaaufreisen.a

Fotos: Tourismusregion Katschberg/Rennweg, Anita Arneitz

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