Wandern Millstättersee: Frühling am Mirnock

Wer sich selbst mit frischer Energie aufladen möchte, sollte auf den Weltenberg Mirnock wandern, ein kraftvoller Ort hoch übern Millstätter See.

Wandern am Mirnock

Grün, Blau, Weiß – das sind die dominierenden Frühlingsfarben am Millstätter See, mit der die Natur imposante Landschaftsbilder malt. Saftige Wiesen, klarer Himmel, ruhiges Wasser und zarte Blüten: Der Anblick gleicht einem magischen Kunstwerk, das zu einer Auszeit in der Sonne einlädt und nur so vor frischer Energie strotzt. Hier lässt es sich gut verweilen.

Doch bevor man sich auf einer der Aussichtsbänke am Mirnock, oder von vielen Einheimischen auch Weltenberg genannt, niederlässt und weit ins Oberkärntner Land hinein schaut, muss ein bisschen gewandert werden.

Frühlingshafte Wandertour in Kärnten

Die Wanderung beginnt in Ferndorf beim Gasthof Possegger. Nach rund 2,5 Stunden hat man den sanft geschwungenen Gipfel auf 2110 Meter Seehöhe erklommen. Die letzten Meter werden dabei auf der „Scala Paradisi“, der Himmelsstiege, bewältigt. Das sind 30 Stufen geformt von der Natur. Monolithen und kleine Rastorte säumen die Strecke.

Ein Rundwanderweg über die Neugartenhütte führt wieder zurück zum Ausgangspunkt und wartet faszinierende Panoramen auf den Millstätter See sowie die umliegenden Alpen auf. Alternativ geht auch vom Gasthof Bergfried ein Pfad hinauf auf den Mirnock. Für die gesamte Tour, inklusive gemütlicher Pausen in den Berggasthäusern mit regionalen Schmankerln, kann ruhig ein ganzer Tag eingeplant werden. Ganz neu ist der angelegte Slow Trail mit Aussichtsplätzen.

Kneippen und Wasserspiele am Mirnock

Die Mirnockbauern haben auf 800 bis 1200 Meter Seehöhe einen Kneippweg mit verschiedenen Wasserstationen angelegt. Spätestens jetzt kommen müde Muskeln wieder in Schwung. Für Familie ist der Kneippweg ideal, weil die Kids von den kleinen Wasserspielen begeistert sind.

Energetischer Kraftort am Millstätter See

Viele Wanderer erzählen von einem angenehmen Kribbeln, das sie an manchen Plätzen spüren. Liegt das an der Macht des Frühlings, der Schönheit der Landschaft oder doch der kosmischen Energie des Berges?

Seit jeher wird der Mirnock als besonderer Kraftort bezeichnet. Am Gipfel kreuzen sich zwei Energielinien, die über Österreich bis nach Slowenien sowie Italien führen, und an diesen zahlreiche Klöster und Kultstätten wie Perlen auf einer Schnur aufgereiht sind. Wer die Augen offen hält, entdeckt am Mirnock sogar eine siebenstämmige Fichte – angeblich ein altes Baumheiligtum.

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