Wo Langlauf in Kärnten am Schönsten ist

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Advertorial: Etwas für den Körper und den Geist tun, sich in der Natur bewegen, Aussichten genießen und Abwechslung erleben: Am Nassfeld, im Gailtal, Gitschtal, Lesachtal und im Naturpark Weissensee finden Langläufer und Biathleten die besten Voraussetzungen, um durch den Schnee zu cruisen, oder skaten. 

Der Schnee funkelt in der Sonne. In der klaren, kalten Luft bildet der Atem kleine Dampfwölkchen. Fast lautlos durch die stille Winterwelt gleiten und den eigenen Rhythmus finden. Eins, zwei. Ruhe breitet sich aus. Glücksgefühle stellen sich ein. Endlich wieder eins werden mit sich selbst und der Natur. Immer auf der perfekt präparierten Spur mit Panoramaaussichten – das Nassfeld, Gail-, Gitsch- und Lesachtal und der Naturpark Weissensee haben sich zu einem gut vernetzten Paradies für Langläufer und Biathleten entwickelt.

Hoch hinaus am Nassfeld

In der Region Nassfeld warten auf Langläufer rund 80 Kilometer Berg- und Talloipen. Gipfelstürmer zieht es direkt auf das Nassfeld: Auf rund 1.500 Meter Seehöhe liegen die Loipen auf der Tressdorfer Alm und am Lago Pramollo, die vorbei am zugefrorenen See, einen herrlichen Ausblick Richtung Italien bieten. „Das ist ein echtes Winterwonderland, abseits dem Pistentrubel“, findet Langlaufinsider Christian Sölle. Im Tal können Langläufer zum Beispiel die Obergailtaler Panoramaloipe testen, die ihrem Namen gerecht wird. Bereits mehrere Langlaufmarathons wurden hier ausgetragen.

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Vielfalt am Weissensee

Am Weissensee dreht sich alles ums Eis – sogar beim Langlaufen. Entlang der idyllischen Seewiesenloipen direkt neben dem See können aus dem Augenwinkel die Eisschnellläufer beobachtet werden und ein Teil der Loipe führt sogar direkt über das Eis. Auf eigenen Wanderloipen sind sogar Hunde erlaubt, Mutige fahren auf der Franz-Josefs-Höhenloipe auf 1.072 Meter Seehöhe oder kehren nach der Panoramaloipe auf der Naggler Alm ein. Anfänger können ihre Fähigkeiten auf den Übungsloipen ausbauen. Als neues Mitglied von „X-Country Ski Holidays“, der ersten touristischen Angebotsgruppe im Alpenraum für Wintersportler, verstärkt der Naturpark Weissensee seine Langlaufkompetenz. Zum Gleiten über den Schnee laden über 50 Kilometer Doppelspur- und Skatingloipen.

„Die Menschen müssen wieder zur Natur zurückgeführt werden“, findet Peter Schwarzenbacher von der Skischule Schwarzenbacher am Weissensee. „Unsere Aufgabe ist es, den Menschen nicht nur die Technik beizubringen, sondern ihnen auch die Schönheit der Natur zu zeigen.“ Deshalb bleibt er während des Unterrichts öfter stehen und erzählt Geschichten oder macht auf das Zwitschern der Vögel aufmerksam. Für Sportliche empfiehlt er den „Eiskristall Volkslanglauf“ am 6. Januar 2015. Dabei gilt es, 15 Kilometer zu bewältigen. Anmeldung unter www.weissenseeaktiv.at

Höhenloipe für Sportliche

Die Gitschtaler Wanderloipe verbindet Hermagor und Weißbriach. Bekannt ist die elf Kilometer lange Strecke für ihre steilen Anstiege und rasanten Abfahrten. Zudem ist sie bestens gespurt und mit „Kärntner Loipengütesiegel“ ausgezeichnet. Rund die Hälfte des Parcours befindet sich zwischen 1.000 und 1.500 Meter Seehöhe und ist mit GPS erfasst.

Langlaufvergnügen pur im Lesachtal

Offline-Langlaufen können Gäste im naturbelassenen und wildromantischen Lesachtal. Im Tal führt die rund 60 Kilometer lange Grenzlandloipe entlang der Gail bis nach Osttirol. Klein, aber fein und kostenlos ist die Sonnenloipe St. Lorenzen mit verschiedenen Einstiegen, Anstiegen und Abfahrten.

Ein gesundes Vergnügen

Bereits im Mittelalter glitten die Menschen auf zwei Brettern über den Schnee. Heute hat das aber so rein gar nichts mehr mit langweiligen Knickerbockerhosen und kratzigen Wollsocken zu tun. Langlaufen hat längst sein verstaubtes Image abgeschüttelt: Coole Outfits und Hightech-Produkte bringen Jung und Alt zurück auf die Spur. Kaum eine andere Sportart ist gesünder als Langlaufen. Schon Goethe wusste: Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück. Selbst das Langlaufen. Die Bewegung in der Natur hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Geschicklichkeit und Koordination werden gefördert. Die Entwicklung des Gehirns und der Intelligenz wird gestärkt. Dabei ist das Verletzungsrisiko minimal, obwohl Langlaufen ziemlich actionreich sein kann. Vor allem jungen Leuten gefällt das Skaten – hier ist Speed, Dynamik, Krafteinsatz und die richtige Technik gefragt. Wer es ruhiger angehen möchte, setzt auf den klassischen Stil.

Freude vom ersten Gleitschritt an
Angst vor dem ersten Mal? Diese ist unbegründet. Der Einstieg ins Langlaufen ist kinderleicht. „Die Grundtechniken sind nicht schwer zu erlernen“, weiß Wolfgang Wernitznig, Leiter des TeamAktiv am Weissensee. Am leichtesten ist der klassische Stil. Die Bewegungsabläufe sind gleich wie bei Walken. Oder anders gesagt: Wer gehen kann, kann auch langlaufen! „Beim klassischen Langlauf zahlt sich ein Brems-Workshop aus, in dem die verschiedenen Bremstechniken erlernt werden. Das bringt einfach mehr Spaß und Sicherheit beim Fahren“, sagt Wernitznig. Beim Skating-Stil spielt die Technik allerdings eine viel größere Rolle und muss je nach Geländevoraussetzungen angepasst werden.

Tipp von den Langlauftrainern: „Einfach machen. Die Basics sind nicht schwer. Der Sport ist günstig, weil die Ausrüstung auch direkt vor Ort zu attraktiven Preisen ausgeliehen werden kann. Wer sich unsicher fühlt, macht einfach bei Schnupperkursen mit oder nimmt sich für ein, zwei Stunden einen privaten Coach. Ab zwei Personen gibt es individuelle Langlaufstunden. Egal, für welchen Stil man sich entscheidet, das um und auf sind gut präparierte Pisten. Täglich werden die Loipen kontrolliert, ein Teil der Strecken kann sogar beschneit werden, ist mit Flutlicht oder GPS ausgestattet. Plus: Vom Hotel erreichen Gäste den Einstieg in die Loipe meist zu Fuß. Zudem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um sich nach der Tour mit einer Brettljause oder einem warmen Tee zu stärken.

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