Sanfte Wellen der Natur am Faaker See

Sagenumwobene Waldstücke, satte Wiesen und sachte Kegel lassen den Tag am Faaker See für Mensch und Tier auf entspannte Weise ausklingen.

Urlaubstipps für den Faaker See

Mutige wagen noch einen Sprung ins türkisfarbene Wasser des Faakers See, bevor die Sonne untergeht. Doch wer sich vom erfrischenden Nass losreißen kann, erlebt nur wenige Kilometer weiter eine vollkommen andere Seite der Natur.

Goldene Lichtmomente einfangen

Die Landschaft wird zu den Karawanken hin immer hügeliger und wie grüne Wellen scheinen die satten Wiesen ins Landinnere zu schwappen. Kühe grasen in aller Ruhe auf den Weiden und in kleinen Wäldchen verstecken sich geheimnisvolle Kraftplätze. Besonders mystisch wird es, wenn sich die Sonne am späten Nachmittag langsam zu verabschieden beginnt.

Das Licht verändert seine Farbtemperatur. Mit jeder Minute wird es goldener und adelt die Umgebung mit einem eleganten Schimmer. Die Schatten beginnen mit den Formen zu spielen und zeichnen kontrastreiche Bilder. Auf einmal sind die Schwünge der Hügel klar erkennbar und die Silhouetten der Bäume erwachen zum Leben. Eine fabelhafte Gelegenheit, um zu einer kleinen Sonnenuntergangswanderung aufzubrechen und sich unterwegs wieder an eine der vielen alten Sagen aus der Region zu erinnern.

Faaker See in Kärnten, die besten Tipps für den Urlaub in Österreich jetzt im Blog, Foto Anita Arneitz & Matthias Eichinger
Der Faaker See ist auch im Winter einen Besuch wert, Foto Matthias Eichinger

Wandertipp für Fotoliebhaber

Ein wunderbarer Ort dafür ist zum Beispiel das Naturschutzgebiet Finkensteiner Moor mit einer Größe von 74 Hektar. Hier baut gerade das Braunkehlchen am Boden ihr Nest für den Nachwuchs. Immer in der Nähe einer großen Staude liegt es gut versteckt und fällt oft erst auf den zweiten Blick auf. Für Radfahrer gibt es einen eigenen Radweg und sogar die Vierbeiner dürfen auf der Leine mit.

Wer sich mehr Zeit nimmt und die Wanderung früher am Tag beginnt, schafft in guten fünf Stunden die Vier-Gipfel-Aussichtstour. Gestartet wird am 689 Meter hohen Wauberg mit herrlichem Blick auf die geschwungene Landschaft. Weiter geht’s zum Petelin, einem 802 Meter hohen Berg. Von dort führt der Weg über den dritten Gipfel, den Bleiberg, zum Tabor, einem Tafelberg mit 725 Meter Höhe. Auf der Taborhöhe kann man dann gemütlich das Farbenspiel der untergehenden Sonne beobachten.

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