Interview mit dem Eistauch-Pionier vom Weißensee

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Ernest Turnschek hat als passionierter Tauchlehrer bereits vor zehn Jahren mit dem Eistauchen im Weißensee begonnen. Heute taucht er mit Gästen ab. Über die Faszination Eistauchen und den schönstem Moment unter Wasser.

 

Ist Eistauchen eigentlich gefährlich?

 Eistauchen ist nicht gefährlich, solange man alle Regeln befolgt. Man muss seine eigenen Grenzen und die im jeweiligen Gewässer geltenden Richtlinien kennen. Gerade wenn man das erste Mal in fremden Gewässern unterwegs ist, sollte man sich, egal wie viel Erfahrung man hat, einen ortskundigen Tauchguide anvertrauen. Weiters ist es ein Muss, seine Ausrüstung in Schuss zu halten und regelmäßig von Spezialisten warten zu lassen.

Wie nachhaltig ist das Tauchen unter dem Eis?

Sich in einer uns „fremden“ Welt bewegen zu dürfen, sollte von jedem mit größtem Respekt behandelt werden. So sollte jeder Taucher es für selbstverständlich erachten, ein Botschafter der Gewässer auf unserer Erde zu sein. Ich empfinde es als großes Privileg, Menschen die Unterwasserwelt näher bringen zu dürfen – damit einhergehend will ich meine Lehrer, Schüler und Gäste für das sensible Ökosystem sensibilisieren. Mein Tauchunternehmen befindet sich im Naturpark Weißensee und ich möchte den Naturparkgedanken auch unter Wasser fortführen.

Was war Ihr schönstes Erlebnis unter Wasser?

Das war jener akribisch und streng geheim geplante Tauchgang im Weißensee, als ich meine heutige Ehefrau Karoline auf unserer geschmückten Unterwasserplattform um ihre Hand gebeten habe.

Foto: Yachtdiver/Sissi Furgler (Porträt)

 

Du möchtest mehr über Ernest Turnschek und das Eistauchen im Weißensee erfahren? Dann schau doch mal hier:

Ein kaltes Vergnügen: Eistauchen im Weißensee

 

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