Norditalien: 20 Tipps von Reisebloggern für den Urlaub

Lesezeit: 19 Minuten

Norditalien für Genießer und Naturfreunde: 20 Tipps von Reisebloggern für den Urlaub nach der Corona-Krise.

Urlaub in Norditalien: 20 Reise-Ideen von Italien-Liebhabern

Jetzt erst recht! Lange habe ich überlegt, wann dieser Beitrag online gehen soll. Geplant und vorbereitet wurde er bereits vor Covid-19. Jetzt steht alles still. In Gedanken bin ich bei all den Helden in Norditalien, die unermüdlich gegen den Coronavirus kämpfen.

Es ist keine leichte Zeit. Vor allem Norditalien trifft es hart. Deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, auf meine Art zu helfen. Und weiter Lust auf Italien zu machen. Zum einen weil Norditalien den Tourismus nach der Coronakrise dringend brauchen wird, zum anderen weil die Menschen gerade jetzt nach Ablenkung suchen.

Gemeinsam werden wir die herausfordernden Zeiten meistern und uns gegenseitig unterstützen. Deshalb bleibt zu Hause und verschiebt euren Urlaub. Aber nicht für immer. Ich selbst werde in diesem Jahr spätestens im Herbst wieder nach Norditalien fahren. Bei den Tipps von 20 lieben ReisebloggerkollegInnen ist einiges dabei, was bei mir auf die Bucket List kommt.

Welche Regionen gehören zu Norditalien?

Bei diesem Roundup habe ich bewusst den Bogen weit gespannt. Unsere Tipps führen Südtirol über den Gardasee, die Lombardei, Piemont, Emilia-Romagna bis nach Friaul-Julisch-Venetien. All das habe ich unter der Bezeichnung „Norditalien“ beziehungsweise „Oberitalien“ zusammen gefasst.

Lasst euch von den Lieblingsorten inspirieren und plant für euren nächsten Norditalien-Urlaub ruhig etwas mehr Zeit ein. Aktivitäten und Regionen in diesem Beitrag sind wild zusammen gewürfelt. Sozusagen ein bunter Reise-Blumenstrauß aus Italien.

Ferrara ist anders

Ferrara
Ferrara erkunden, Foto Reisepsycho

Das darf man angesichts der Geschichte und der Lebensart der Stadt zurecht behaupten. Die ca. 130.000 Einwohner zählende Stadt in der nördlichen Emilia-Romagna hebt sich nämlich von anderen italienischen Städten durch ein paar Gegebenheiten ab. So zum Beispiel durch die Tatsache, dass sie eine der wenigen großen Städte ist, die keinen römischen Ursprung hat. Ferrara wurde erst im Mittelalter gebaut – und das sieht man auch. In der ältesten Straße der Stadt – der Via delle Volte – wähnt man sich schon mal um hunderte Jahre zurück versetzt, wenn man an einem ruhigen Morgen hindurch schlendert.

Auch die Hauptsehenswürdigkeit Ferraras sieht sehr mittelalterlich aus: das Castello Estense. Überquert man die Brücke, die über den Wassergraben um die Burg verläuft, befindet man sich mitten in der Geschichte Norditaliens zu Zeiten des Kirchenstaats. Im Museum erfährt man viel Interessantes zur  Familie d’Este und den Borgias.

Aber noch eine Besonderheit erlebt man hier: die Stadt ist ein Fahrradmekka! Nirgendwo sonst in Italien gibt es so viele Fahrräder. Obwohl die Innenstadt für Autos geperrt ist, ist hier also trotzdem ganz schön viel Verkehr. Tausende Einheimische und Touristen schwingen sich tagtäglich aufs Rad, was beim Sightseeing dann schon mal zu spektakulären Ausweichmanövern führt. Am besten wäre also, sich selbst eines mitzunehmen oder zu leihen, um so Italiens Fahrradstadt Nr. 1 unsicher zu machen!

Auf ihrem Blog „Reisepsycho“ schreibt Barbara über Tipps und Erfahrungen ihrer Reisen. Man merkt, dass es ihr Europa besonders angetan hat – allen voran Italien und Portugal. Sie liebt gutes Essen, Abenteuer, das Meer und als Österreicherin natürlich ihre Berge.

Strada del Prosecco

Strada del Prosecco
Auf ins Proseccoland! Foto: einmalmitalles

Italien. Urlaubsparadies von vielen. Lignano, Grado, Bibione und so weiter sind typische Urlaubsziele. Doch gerade auch Oberitalien kann so viel mehr! Diesmal begeben wir uns auf eine Reise ins Reich der Prosecco Hügel. Dorthin, wo Genuss noch groß geschrieben und auch allerorts gelebt wird: die Strada del Prosecco. Kleine Straßen schlängeln sich über die grünen Hügel der Weintraubenanbaugebiete. Hier kommt er her, der berühmte Prosecco. Und zwar nur hier her. Denn wenn Prosecco oben steht, müssen Trauben aus dieser Region verwendet werden.

Dennoch kannst du nicht nur trinken allein. Sei unbesorgt, denn Italien wäre nicht Italien, wenn nicht auch sehr leckere Köstlichkeiten auf den Tisch gezaubert werden. In den Trattorien rund um die Orte Follina, Guia und Santo Stefano bekommst du typisch italienische Speisen zu wirklich fairen Preisen! Mehr dazu findest du auf dem Blog von einmalmitalles!

Natürlich gibt es auch mehr zu tun als zu essen und trinken in dieser herrlichen Gegend! Bei heißen Temperaturen bietet sich eine Abkühlung im Lago di Santa Maria an, sowie Wanderungen durch die Prosecco Hügel, oder Besuche der nahe gelegenen, schönen, kleinen Städte von Bassano del Grappa oder Asolo. Ein Abstecher in diese italienische Region lohnt sich also auf jeden Fall!

Einmalmitalles? Das sind Nicole und Markus. Im Dezember 2018 haben wir in Österreich alles hinter uns gelassen um auf Weltreise zu gehen. Neben Abenteurern sind wir auch richtige Foodies und deshalb sind wir sehr schnell auf die Idee gekommen, bei unserer Reise durch die Welt auch die lokalen Köstlichkeiten vorzustellen.

Citytrip Parma

Parma
Parma in Norditalien, Foto 2 on the go

Parma ist eine der Großstädte in der Emilia Romagna, bei denen uns meist zuerst die kulinarischen Genüsse einfallen. Nicht nur der berühmte Parmaschinken kommt von dort, auch der Parmesankäse (Parmigiano Reggiano) hat hier seine Heimat. Doch Parma hat auch viele Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist zudem nicht so überlaufen wie andere italienische Städte.

Ein Schmuckstück der romanischen Baukunst ist der Dom und das Baptisterium an der Piazza del Duomo. Bedeutende Künstler wie der Maler Coreggio haben sich in den Bauwerken Parmas verewigt.
Auch mit Gebäuden der Renaissance ist Parma gesegnet. Einen Blick lohnt zum Beispiel die Kirche Santa Maria della Steccata.

Die Altstadt Parmas bietet die Sehenswürdigkeiten kompakt auf relativ kleinem Raum. So kannst du durch die typischen engen Gässchen schlendern und Parma bequem zu Fuß entdecken. Kleine Läden und Restaurants mit köstlichem italienischen Essen findest du zur Genüge. Und zum Entspannen geht es dann in den Parco Ducale, Parmas grüne Lunge. Einen ausführlichen Bericht über Parmas Sehenswürdigkeiten findet du hier.

Gina und Marcus schreiben auf ihrem Blog 2 on the go über individuelle Reisen und richten sich damit besonders an Menschen im mittleren Lebensalter. 2016 brachen sie zu einer einjährigen Weltreise auf, über die sie natürlich auf dem Blog ausführlich berichten. Neben dem Bericht über ihre Weltreise gibt es Artikel zu Fernreisen, Kurzreisen, Wandern und viele Tipps rund ums Thema Reisen.

Brescello – die Heimat von Don Camillo und Peppone

Brescello
Unterwegs in Brescello, Foto: Die bunte Christine

Wenn ich Menschen mit meinem Ausflug nach Brescello konfrontiere, bekommen sie entweder ein breites Grinsen im Gesicht und wollen mehr wissen oder können mit dem Dorf in der Region Emilia-Romagna so gar nichts anfangen. Dabei handelt es sich bei Brescello um einen der berühmtesten Drehorte Italiens.

In den 1950er- und 1960er-Jahren machten Don Camillo und Peppone die Gassen des Dorfs unsicher. Beide sind Kunstfiguren aus der Feder des Autors Giovannino Guareschi, Don Camillo ist katholischer Pfarrer und Peppone kommunistischer Bürgermeister. Die beiden Schlitzohren können weder mit- noch ohneeinander, was sehr lustig anzusehen ist. Auch heute noch werden die erfolgreichen Verfilmungen mit Fernandel (Don Camillo) und Gino Cervi (Peppone) regelmäßig im Fernsehen wiederholt.

Auch Jahrzehnte, nachdem die letzte Filmklappe fiel, erinnert in Brescello fast alles an die vielleicht berühmtesten Streithähne Italiens. Auf der Piazza stehen die beiden als Bronzefiguren, standesgemäß platziert vor der Kirche und dem Rathaus. In der Kirche kannst du den sprechenden Jesus bewundern, der in den Filmen ebenfalls eine tragende Rolle spielte. Wenn du nach deinem Kirchenbesuch eine Happen essen möchtest, kannst du dich zwischen Läden mit den Namen „Don Camillo“ und „Peppone“ entscheiden und in der örtlichen Metzgerei, die gleichzeitig eine Art Tante-Emma-Laden ist, gibt es vorzügliches Gebäck namens Zuffe, das es nur in Brescello geben soll und auf dessen Verpackung – du ahnst es vielleicht – ebenfalls die beiden Filmfiguren abgebildet sind.

Mein Highlight war definitiv das Museum „Peppone e Don Camillo“, das unzählige Original-Requisiten und Hintergrundinfos zu den Dreharbeiten lieferte.

Auf ihrem Reiseblog Die bunte Christine schreibt Christine vor allem über ihre drei Schwerpunkte London, den Lago Maggiore und ihre Heimat – das Ruhrgebiet. Das „bunt“ im Blog-Namen steht für „Facettenreichtum“. Denn Christine liebt es, Neues zu entdecken und berichtet fernab ihrer Schwerpunkte natürlich auch über alle ihre anderen Reisen, Reiseliteratur und sämtliche Themen, die ihr rund ums Reisen in den Sinn kommen.

Gargnano am Gardasee

Gargnano
Gargnano am Gardasee, Foto: Lieblingsspot

Mein Lieblingsort in Norditalien in Venetien ist das kleine, unscheinbare Städtchen Gargnano am Westufer des Gardasees. Hier sind die Touristenmassen noch fern geblieben. Dabei ist der kleine Hafen und der Steg über dem Wasser wie Klein-Venedig und wahnsinnig pittoresk. Man kann hier quasi auf dem Wasser essen. Das beste ist, dass es gleich in der Nähe noch eine wunderbare Badestelle am See unter Olivenbäumen gibt – was will man mehr in Bella Italia! Mehr Infos dazu gibt es hier.

Hi, ich heiße Tatjana und komme aus München. LIEBLINGSSPOT ist eine Mischung aus Reise-Blog mit aktuellen Reiseberichten und einer Sammlung meiner persönlichen Lieblingsplätze auf der ganzen Welt mit und ohne Kids. Ich will meine Reiseerfahrungen mit Euch teilen und meine Geheimtipps weitergeben! Vielleicht kann ich Euch auch für Eure nächste Reise inspirieren.

Versteckte Schönheit: Brescia

Brescia
Städtebummel durch Brescia, Foto: Urlaubsreise.blog

Wie viele andere fahren auch wir liebend gerne für einen Kurzurlaub an den Gardasee. Und das am liebsten zur Faschingszeit, wenn es bei uns noch kalt und in Italien schon schön warm ist. Bei unseren Besuchen erkunden wir stets auch die Städte und Sehenswürdigkeiten in der Nähe des wunderschönen Sees und haben so auch schon die ein oder andere versteckte Schönheit entdeckt.

Besonders gut hat es uns in Brescia gefallen. Obwohl die Stadt auf den ersten Blick nicht wirklich schön ist hat uns die Altstadt mit den bildhübschen Bauten sofort verzaubert. Auch die noch sehr untouristische und ursprüngliche Atmosphäre machte den Tagesausflug zu etwas Besonderem.

Nachdem wir die Piazze und Kirchen der Altstadt erkundet hatten genossen wir auf dem beeindruckenden Domplatz einen Kaffee in der wärmenden Frühlingssonne. Über die Via dei Musei mit den wunderschönen Überresten des ehemaligen Forum Romanums machten wir uns anschließend auf den Weg zur Burg, die auf einem Hügel über der Stadt thront. Nicht nur die riesige Burganlage selbst hat bei uns einen großen Eindruck hinterlassen, sondern auch der gigantische Blick auf die zahlreichen Türme und Kuppeln der Stadt Brescia. Wie zu allen unseren Reisezielen findet ihr bei uns auf dem Blog auch zum Gardasee viele weitere Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Ausflügen, Reiseplanung usw.

Wir sind Teilzeitreisende, die sofort, wenn es unser Beruf zulässt die Koffer packen und in der weiten Welt unterwegs sind. Auf unserem Urlaubsreise.blog findet ihr zu vielen Destinationen hilfreiche Reisetipps und viele Informationen, die euch das Buchen und das Zurechtfinden vor Ort erleichtern!

Pragser Wildsee

Pragser Wildsee
Pragser Wildsee, Foto: Beforewedie

Einen Ort, den man im Norden Italiens nicht verpassen darf ist ohne Frage der Pragser Wildsee. Er liegt mitten in den Dolomiten in Südtirol am Ende des Pragser Tals auf einer Höhe von ca. 1500m. Was ihn so besonders macht ist sein einzigartiges Bergpanorama – umgeben von Bergspitzen liegt er wie eine leuchtend blaue Perle am Fuße des über 2800 m hohen Seekofel.

Was vor wenigen Jahren noch ein echtes Naturjuwel war das kaum jemand kannte, ist zwischenzeitlich dank Instagram zu einem richtigen Hype geworden – und so gehört der Pragser Wildsee heute zu einem der von Touristen am stärksten frequentierten Orte in den ganzen Dolomiten. Das ist selbstverständlich irgendwie schade und jeder muss für sich entscheiden, ob er den See unter diesen Umständen überhaupt noch sehen möchte.

Ich muss zugeben, dass ich bei meinem ersten Besuch sehr ernüchtert war – und es hat mich insgesamt drei Besuche gekostet bis der Pragser Wildsee für mich endlich die Schönheit und den Zauber entfaltet hat, den ich mir aufgrund der Bilder erwartet habe. Aber dann hatte er mich!

Für mich ist der Lago di Braies trotz Hype immer noch einer der schönsten Orte in ganz Italien.
Alle wichtigen Tipps inkl. Fotografie-Tipps für den Besuch gibt es in meinem Artikel zum Pragser Wildsee.

Mein Name ist Katrin und auf BeforeWeDie.de schreibe ich über meine Reiseerlebnisse, Abenteuer, Fotografie und was sonst noch zum Reisen dazugehört. Meine große Liebe gilt allem, das irgendwie mit Natur, Abenteuer und türkisblauem Wasser zu tun hat.

Verona – Oper in der Stadt der Liebe

Ein Blick auf Verona, Foto: JägerundSammler Blog

Verona – die Stadt von Romeo und Julia. Die Mini-Metropole in Venetien hat aber noch mehr zu bieten als tragische Liebesgeschichten und berühmte Balkone. Malerische Gassen, mittelalterliche Architektur, die Nähe zum Gardasee und Sehenswürdigkeiten wie das Amphitheater machen Verona zu einem perfekten Kurz-Reiseziel. Zumal Verona weitaus weniger überlaufen ist als das berühmtere Venedig etwas weiter südlich.

Im Sommer sollte man hier unbedingt mal eine Oper in der antiken Arena ansehen. Tickets auf den billigen Rängen gibt es schon ab 25 Euro. Dafür erhält man zwar kaum Beinfreiheit, dafür aber ein unvergessliches Erlebnis. Kleiner Tipp: Unbedingt ein Sitzkissen mitbringen oder eines in der Arena ausleihen, denn die antiken Ränge sind nicht wirklich für heutige Hinterteile gemacht.

Kulinarisches aus Berlin, München und den Rest der Welt. Janina schreibt auf Jäger & Sammler über Restaurants, Cafés und schöne Ausflugsziele. Hier findest du noch mehr Tipps für einen Trip nach Verona.

Piemont: Wandern im Naturschutzpark Veglia-Devero beim Lago Devero

Ossolatal
Wandern im Piemont, Foto: littlediscoveries.net

Eintauchen in eine Märchenwanderwelt mit wundervoller Natur und vielen Farben – und das abseits des Massentourismus. Das beschreibt die kurze aber wirklich tolle Rundwanderung durch einen Teil des Naturschutzparks Veglia-Devero – dem ältesten Naturparkt im Piemont. Er liegt in der Nähe von Domodossola in Norditalien.

Wir sind entspannt von der Ortschaft Ai Ponti mit ihren urigen Steinhäusern in das zauberhafte Örtchen Crampiolo gewandert. Auf gepflasterten Wegen durch kleine Ortschaften geht es durch grüne Wälder und über saftige Wiesen zum Lago Devero mit dem angrenzenden Ort Montorfano. Der Lago Devero lädt mit seinem türkisfarbenen Wasser eingerahmt von Berggipfeln zu einer Rast ein.

Auch wenn die Wanderung nur wenige Kilometer hat (8,5 km, 300 Höhenmeter) empfehlen wir, ein bisschen mehr Zeit einzuplanen, um die Natur genießen zu können und ganz im Sinne des Slow Treks einmal unterwegs zu sein. Es ist eine wunderschöne Wanderung für alle Genießer*innen und die, die die Natur und Ruhe zu schätzen wissen.

Hinter Little Discoveries stehen Frank und Bianca – zwei Fotografie- und Outdoorbegeisterte, die auch gerne abseits der Touristenpfade die Welt entdecken.

Unterwegs auf dem Alpe-Adria-Trail im Friaul

Cormons
Auf dem Alpe-Adria-Trail in Cormons, Foto: Couchflucht

Ich will ganz ehrlich sein: bevor ich mich im Herbst letzten Jahres auf meine Weitwanderung auf den Alpe-Adria-Trail begeben habe, hatte ich noch nie zuvor etwas von der italienischen Region Friaul Julisch Venetien gehört.

Von den 37 Tagestappen dieses Fernwanderweges, den ich komplett alleine vom Gletscher des Groglockners über Kärnten und Slowenien bis nach Muggia an der Adria gewandert bin, führen die letzten acht Etappen abwechselnd durch das Friaul und die slowenische Grenzregion.

Wenn ich nun an das Friaul zurückdenke, kommen mir als erstes malerische Dörfer, Weinberge, altehrwürdige Weingüter und eine hügelige Landschaft in den Sinn.
Meine täglichen Wanderkilometer bestanden hier nicht aus rekordverdächtigen Höhenmeter-Strecken, sondern waren eher genussvolle lange Spaziergänge.

Besonders beeindruckt war ich von der malerischen Langobardenstadt Cividale, in deren Gassen ich mich eine ganze Zeit verloren habe und ein hervorragendes Steinpilze-Menü genossen habe.

Aber auch der Rilkeweg entlang der Steilküste von Duino mit seinem gleichnamigen Schloss wird mir immer in Erinnerung bleiben, war er für mich doch einer der allerschönsten Teilabschnitte des Alpe-Adria-Trails.

Friaul-Julisch-Venetien steht für mich aber auch für unzählige Spuren aus dem ersten Weltkrieg. Etliche Denkmäler, alte Schützengräben, Tunnelanlagen und Freilichtmuseen entlang der ehemaligen Isonzo Front haben mich an vielen Stellen auf meiner Wanderung begleitet und des öfteren zum Nachdenken gebracht.

Nicht zuletzt denke ich an die beeindruckende Karsthochebene zurück, eine eher schroffe und karge Landschaft mit den vielen im Oktober rot gefärbten Sträuchern als Farbtupfer.

Wie man sieht, ist der Friaul im Nordosten Italiens gar nicht so einfach in eine Schublade zu stecken und hat mich vor allem durch seine Vielfalt überzeugt: eine Region, die zu Unrecht vielen Leuten erstmal gar nichts sagt und die sich definitiv lohnt zu erkunden.

Auf ihrem Outdoor-Reiseblog „Couchflucht“ berichtet Sabrina Bechtold, die sich selbst als Angsthasen mit Abenteuerlust bezeichnet, voller Herzblut über ihre liebsten Wanderungen, Mountainbike-Touren und Naturreisen. Hier findest Du selbstverständlich auch ausführliche Berichte über alle ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf dem Alpe-Adria-Trail.

Laghi di Fusine in Friaul-Julisch-Venetien

Laghi di Fusine
Laghi di Fusine in Friaul, Foto: Reiseblitz

Die Laghi di Fusine, auf Deutsch auch Weißenfelser Seen, liegen kurz vor der Grenze zu Slowenien im äußersten Nordosten Italiens. Eingebettet in die Julischen Alpen findest du hier zwei grünblau schimmernde Juwelen – den Unteren See (Lago di Fusine Inferiore) und den Oberen See (Lago di Fusine Superiore).

Nur einen knappen halben Kilometer voneinander entfernt, sind die beiden durch unterirdische Kanäle miteinander verbunden. Oberirdisch gelangst du über einen Waldwanderweg oder mit dem Auto von einem zum anderen.

Beide Seen kannst du außerdem zu Fuß komplett umrunden und das lohnt sich. Beim Lago Superiore entfaltet sich erst von der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes das wunderbare Bergpanorama in seiner vollen Pracht. Wir haben die Laghi di Fusine im Rahmen unseres großen Alpenroadtrips besucht und waren sehr begeistert! Unsere ganze Route stellen wir dir in unserem Blogbeitrag Roadtrip durch die Alpen: 6 Länder in 17 Tagen vor.

Um die meist knappe Zeit am Reiseziel bestmöglich zu nutzen, ist gute Organisation für Wolfgang und Jessica oberstes Gebot. Auf reiseblitz.com berichten die beiden von ihren gut geplanten Roadtrips, Kurz- und Rundreisen um die ganze Welt.

Unbekannte Schönheit Turin

Turin
Städtereise Turin, Foto: Travelsanne.

Eigentlich sind wir totale Naturliebhaber und eher selten auf Städtereise. Die norditalienische Stadt Turin hat uns jedoch völlig begeistert. Sie ist nicht nur die Hauptstadt des Piemonts, sondern war früher sogar ein paar Jahre lang Italiens erste Hauptstadt. Deshalb besitzt sie viele prachtvolle Paläste und Plätze. Besonders schön finden wir, dass Turin bei weitem nicht so touristisch ist wie viele andere Städte Italiens. Einen ersten Eindruck von der Schönheit Turins mit ihrem atemberaubenden Bergpanorama bekommst du auf einem der zahlreichen Aussichtspunkte.

Unser Lieblingsplatz ist die Basilica di Superga, die sehr imposant auf einem Hügel etwas außerhalb der Stadt thront. Die Turiner Wallfahrtskirche ist ein barockes Meisterwerk des Architekten Filippo Juvarra. Mit ihrer beeindruckenden Kuppel erinnert sie an den Petersdom in Rom und der Eingang ist dem Pantheon nachempfunden. Von hier oben hast du eine geniale Aussicht über ganz Turin bis hin zu den schneebedeckten Alpengipfeln. Die Basilica von Superga ist auch Ausgangspunkt für wunderschöne Wandertouren durch den gleichnamigen Naturpark.

Der beste Platz, um den Sonnenuntergang über Turin zu genießen, ist der Monte dei Cappuccini. Von der romantischen Kirche Santa Maria aus bietet sich ein toller Blick auf den Fluss Po und das Stadtzentrum. Auf unserem Blog verraten wir dir, welches die schönsten Sehenswürdigkeiten Turins sind und geben dir viele weitere Tipps für deine Städtereise nach Turin.

Sanne schreibt auf ihrem Familien-Reiseblog Travelsanne übers Reisen, Wandern und besondere Erlebnisse mit Kindern und Teenagern. Meist ist sie mit ihrer Familie abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs und verrät ihre persönlichen Geheimtipps. Italien zählt zu ihren liebsten Reisezielen.

Rundreise Venetien

Rundreise Venetien
Caorle – ein Stopp auf der Rundreise durch Venetien, Foto: Nicolos Reiseblog

Es müssen nicht immer Rom, Sizilien oder die Toskana sein. Im Norden Italiens finden sich zahlreiche Städte, denen man viel Kunst, Kultur und kulinarische Erlebnisse genießen kann. Das alles bei einer überschaubaren Zahl an Touristen.

Nicolo hat auf seiner Rundreise durch die Region Venetien einige dieser Städte bereist. Padua, Verona und Vicenza locken mit den typischen Straßenszenen italienischer Städte und beherbergen weniger bekannte Sehenswürdigkeiten mit Welterberrang. Kennst Du die Cappella degli Scrovegni in Padua? Für Nicolo ist es die kleine Schwester der Sixtinischen Kapelle in Rom – mit deutlich geringerem Besucherandrang.

Kleinere Städte und Gemeinden lohnen aufgrund ihrer ganz besonderen Geschichte: In der idyllischen Gemeinde Arquà Petrarca lebte der große italienische Literat, Francesco Petrarca, die letzten Jahre seines Lebens. Im nur wenige Kilometer entfernten Montagnana kannst Du wiederum eine der besterhaltenen Stadtmauern Europas entdecken.

Caorle wiederum lädt neben dem historischen Zentrum oder einem Ausflug in die Lagunen auch zum Entspannen an seinen wunderschönen Sandstränden ein. Von hier kann es dann auch mit einer Bootstour ins zauberhafte Venedig gehen. Folge Nicolo auf seiner Rundreise durch Venetien und entdecke neue Reiseziele im Norden von Italien

Auf Nicolos Reiseblog bist Du genau richtig, wenn Du Nicolo auf seinen Entdeckungsreisen durch Europa und das angrenzende Mittelmeer begleiten möchtest.

Die unbekannte Stadt Trento/Trient

Dom zu Trient
Dom zu Trient, Foto: Verliebt-in-Italien

Weniger als eine Autostunde südlich von Bozen befindet sich quasi auf halbem Weg zum Gardasee die relativ unbekannte Stadt Trento. Unbedingt ansehen solltet ihr euch direkt im Zentrum den Palazzo Geremia. Oben rechts wurde auf der Fassade Kaiser Maximilian I. von Habsburg vor ca. 500 Jahren verewigt; erkennbar an der typischen Nasenform.

Der Dom von Trient: Die Kathedrale von S. Vigilio bietet innen und außen besonders schöne Details. Hier wurde 1508 Kaiser Maximilian I. gekrönt und zwischen 1545 und 1563 hat das Konzil von Trient im Rahmen der Gegenreformation (= Reaktion der katholischen Kirche auf Martin Luther) stattgefunden.
Neptunbrunnen: Der aktuelle Brunnen wurde erst 1770 errichtet, da die Stadt ein Wasserleitungssystem erhalten hatte. Der ursprüngliche Brunnen blieb Trient aber im Innenhof vom Rathaus erhalten. Der Name der Stadt geht auf die Kelten zurück: Trent bedeutete Furt, was auf eine seichte Stelle in einem Fluss schließen lässt.

Castello del Buonconsiglio: Da die Burg mitten in der Stadt zu finden ist, kann man sie kaum übersehen. Den Garten darf man kostenfrei besichtigen; der Eintritt für innen ist sehr moderat.

Ich bin Elena aus Salzburg und schreibe auf Verliebt-in-Italien.at über meine Reisen zu historischen Schönheiten. Zu lesen ist von Burgen, Schlösser und Villen, bekannten Highlights, aber auch kleineren Städten abseits der üblichen Touristenpfade (Nordost-Italien). Natürlich schreibe ich auch über gutes Essen und schöne Unterkünfte sowie Italien-Bücher, Veranstaltungen und was man sich sonst bei dem Begriff „Dolce Vita“ vorstellt.

Trentino: Traumhafte Natur und mitten drin ein strategischer Bunker

Trentino
Naturschönheiten im Trentino, Foto: WellSpa-Portal.de

Kurz hinter Bozen geht es hoch hinauf über den Gampenpass ins Val di Non. Genau hier an der Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino, liegt gefühlt unberührte Natur. In diesem noch recht unbekannten und abgelegenen Bergtal, ist es besonders die unberührte Natur, die mit spektakulären Felswänden, klaren Bergseen und beeindruckenden Wasserfällen, die heute nicht nur Radler, Wanderer und Cabrio-Freunde fasziniert. Das Val di Non ist ein Ort um die Seele baumeln zu lassen. Eindrucksvoll durch seine Farben, Bergpanoramen und Düfte.

Es ist ein belebendes Naturschauspiel, wenn sich der Felixer Wasserfall von einem Felsvorsprung 75 Meter senkrecht in die Tiefe stürzt. Mit seiner imposanten Höhe ist er einer der höchsten Wasserfälle Südtirols. Ein gut beschilderter Wanderweg führt von St. Felix durch Wiesen, Wald und Lichtungen, bevor 170 Stufen zur Aussichtsplattform gehen. Direkt vorbei unter dem Wasserfall und der Rundweg führt zurück nach St. Felix. Familienfreundlich und doch ist ein bisschen Trittsicherheit sehr hilfreich. Wie auch, wenn es über Grasböden und helle Lärchenwälder auf 1600 m zum Felixer Weiher geht.

Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage rückte der Gampenpass immer wieder ins Blickfeld militärischer Interessen. Das Gampenjoch ist mit 1520 m einer der niedrigsten Pässe in den Alpen und strategisch günstig gelegen. Lange bevor eine Straße gebaut wurde, war er Verbindungsstrecke zwischen Norden und Süden.

Kurz vor dem zweiten Weltkrieg baute, unter Mussolini, eine 150 Mann starke, italienische Besatzung die größte Bunkeranlage Südtirols. Gut 2000 m Korridore auf vier Stockwerken. Geld- und Materialknappheit erzwangen allerdings 1941 die Aufgabe des Vorhabens. Heute ist der Gampen Bunker ein Museum. Er beherbergt mehrere Ausstellungen und ist für Besucher geöffnet.

Genussreisetipps für Auszeitgeniesser und Genussabenteurer, auf diesen Spuren fühlt sich Katja wohl. Ob Wellnesshotel oder Wandern, die Auszeit vom Alltag ist das Ziel. So findest du im Genuss Magazin WellSpa-Portal.de nachhaltige Slow Travel Reiseideen, garantiert mit Wohlfühlfaktor. Als Blog-Scout unterstütze ich touristische Unternehmen bei ihren Blogger-Relations.

Padua: Geheimtipp in Venetien

Padua
Padua gemütlich entdecken, Foto: Spaness

Auf unserem Roadtrip durch den Norden von Italien haben wir besonders gern eine Pause in weniger touristischen Städten eingelegt, die aber dennoch zentral liegen. So sind wir in Padua, nur 30 Kilometer entfernt von Venedig, gelandet. Das entspannte Padua hat sich bei unserem mehrtätigen Aufenthalt als echter Geheimtipp entpuppt.

Padua hat, als eine der ältesten Städte in Italien, sowohl wunderschöne alte Bauwerke zu bieten, als auch erholsame Plätze, wie zum Beispiel der Botanische Garten, der bereits 1545 eröffnet wurde und heute zum Weltkulturerbe zählt. Einen Blick sollte man in Padua auf alle Fälle auf den Prato della Valle und die zahlreichen Kirchen werfen.

Ansonsten können wir nur empfehlen, sich durch und von der Stadt einfach mal treiben zu lassen, denn Padua ist voller Schönheit, die einfach entdeckt werden möchte. Außerdem bietet der Bahnhof von Padua den perfekten Ausgangspunkt für weitere Städte-Erkundungen in der Region. Wie wäre es z.B. mit einem Abstecher in das nahegelegene Venedig oder Verona?

Wellbeing Travel Bloggerin und Mikroabenteurerin Tanja von www.spaness.de reist gern langsam, entspannt, genussvoll, aktiv und bewusst, mal mit und mal ohne Familie.

Wandertipp im Südtiroler Eisacktal: der Keschtnweg

Norditalien
Ausblick Richtung Villnoesstal, Foto places-and-pleasure

Wer bei Südtirol an Kastanien – oder Keschtn, wie es im regionalen Dialekt heißt – denkt, hat dabei meist das herbstliche Törggelen mit den gerösteten Früchten im Sinn. Einen wahren Genuss fürs Auge erleben Wanderer aber auch auf dem Keschtnweg im Eisacktal. Über insgesamt 63 Kilometer führt er Neustift bei Brixen bis nach Oberbozen auf das Hochplateau des Ritten. Dabei geht es vorbei an Wiesen und durch imposante Kastanienhaine, die im Sommer wunderbar Schatten spenden.

Begeistert vom herrlichen Ausblick waren wir auf dem Teilstück von Feldthurns nach Klausen. Dort reicht die Sicht bis hinein ins Villnösstal und zu den Dolomiten. Ein interessanter Abstecher bietet sich außerdem zum Kloster Säben an. Es gilt als einer der ältesten Wallfahrtsorte in Tirol und wird seit 1678 von Benediktinerinnen bewohnt. Die Fresken in den vier Kirchen auf dem Klosterberg sind wirklich sehenswert und auch der Panoramablick lohnt den Aufstieg.

Im Anschluss an die leichte Wanderung lohnt ein Bummel durch das hübsche Städtchen Klausen. Und wer sich erst einmal stärken möchte: Sehr gut geschmeckt hat uns die Pizza in der Pizzeria Torgglkeller. Ebenfalls empfehlenswert ist das leckere Bier aus der benachbarten Gasthausbrauerei Gassl Bräu.

Places and Pleasure – Reise- und Genussblog: Ich bin Martina und mein Motto auf Reisen heißt: Aktiv. Erleben. Genießen. Ob Touren in die nähere Umgebung, in Deutschland, Europa oder weit weg in der Ferne – ich liebe es, Regionen intensiv zu erkunden. Und was für mich fast immer dazugehört, sind kulinarische Highlights und ein paar Aktiv-Erlebnisse.

Triest – die Stadt am Meer

Triest
Entlang der Uferstraße in Triest, Foto: TravelWorldOnline

Triest ist eine Stadt, die nicht oft auf den Reiserouten durch Italien steht. Das ist allerdings ein Fehler. Denn die Stadt bietet mit ihrem Erbe aus österreichischen Zeiten, der Lage am Meer und einem Ambiente, das schon deutlich das Dolce Vita Italiens spüren lässt, ein Stadt-Erlebnis, das seinesgleichen sucht.

Die Palazzi an der Piazza Unita d’Italia erinnern uns ein wenig an die Wiener Altstadt mit ihren prachtvollen Fassaden. Es gibt sogar ein ganzes Stadtviertel mit klassizistischen Bauten aus der österreichisch-ungarischen Zeit. Gleichzeitig liegt Triest gleich hinter der Grenze zu Slowenien. Von dort kommen viele der Besucher, die für einen Tagesausflug die Stadt in Friaul ansteuern.

Schließlich ist Triest mit ihrer Lage am Mittelmeer ein wichtiger Hafen. Den Containerhafen sehen wir zwar nur aus der Ferne. Dafür spazieren wir am Yachthafen vorbei auf unserem Weg ins Stadtzentrum. Dort dümpeln kleine Jollen, aber auch große Yachten im Hafenbecken und warten auf die nächste Ausfahrt. Tipps für einen Besuch in Triest für Genießer findest Du in unserem Slow Travel und Genuss Reiseblog TravelWorldOnline.

Monika und Petar Fuchs suchen auf Ihren Reisen durch die Welt nach Erlebnissen für Genießer und Slow Traveller, die sie seit 2001 auf ihrem Blog TravelWorldOnline vorstellen. Dabei entdecken sie nicht nur die kulinarischen Besonderheiten ihrer Reiseziele, sondern sind auch auf der Suche nach kulturellen Genüssen. Weinregionen spielen darin genauso eine Rolle wie Wellness und Entschleunigung. Wer seine Reise gern zu einem genussreichen Erlebnis macht, findet bei ihnen zahlreiche Anregungen.

LUMEN am Kronplatz – Hoch hinaus für die Bergfotografie

Lumen Südtirol
Für das Restaurant AlpINN wurde das ehemalige Gebäude der Bergbahn um einen verglasten, lichtdurchfluteten Riegel erweitert. Foto: Charis Stank/blog.wohlgeraten.de

Der Kronplatz in der Nähe von Bruneck ist ein Paradies für Wintersportler und Wanderer. Doch bereits mit dem Bau des Messner Mountain Museum Corones schlugen die Betreiber der Bergbahnen einen neuen Weg ein. Durch die Stilllegung einer der alten Seilbahn und der damit einhergehenden Umnutzung des alten Gebäudes ergab sich eine völlig neue Situation. Wo bisher ausschließlich Skifahrer und Wanderer aus Seilbahn-Gondeln kletterten, sieht man heute eine riesige Linse in einem weißen Gebäude über dem Berg schweben:  LUMEN, das neue Museum für Bergfotografie wurde im Dezember 2018 oberhalb von Bruneck neu eröffnet.

Nach Plänen der Südtiroler Architekten Gerhard Mahlknecht und Stefano D’Elia (EM2 Architekten) entstand ein Museum im alten Gebäude der Seilbahn. Nun können sich hier Tagestouristen über die Geschichte der Bergfotografie informieren, die Vermarktung des Berges anhand von Bildern nachvollziehen oder zum Beispiel mit einer Reality-Brille einen Rundflug über die Dolomiten starten. Höhepunkt des Rundgangs ist ein spektakulärer Spiegelsaal. Das Museum wird durch das Bergrestaurant AlpINN des Südtiroler Kochs Norbert Niederkofler ergänzt.

Charis liebt die Berge mehr als das Meer. Ihre Wahlheimat Hamburg verlässt sie so oft es geht für Reisen in die Alpen. Auf Blog.Wohlgeraten werden die Alpenregionen von ihrer aufregendsten Seite gezeigt. Hotels, Restaurants, Museen, Veranstaltungen, Wanderungen, Rezepte, Buchrezensionen und vieles mehr sind zu entdecken. Wer Urlaub in den Alpen machen möchte: hier gibt es die besten Tipps.

Winterlicher Städtetrip nach Bozen

Bozen
Bozen im Winter, Foto: Reiselust-Mag

Bozen ist auch im Winter durchaus einen Besuch wert und vor allem nicht so überlaufen wie im Sommer. Die Hauptstadt der autonomen Provinz Südtirol ist ein abwechslungsreiches Ziel für alle, die für den Moment genug haben von Bergen und Skipisten. Ein gemütlicher Bummel durch die Laubengasse ist auch bei Schnee oder Regen möglich, denn die historischen Laubengänge bieten Schutz. Aber auch ein Blick nach oben auf die in Südtirol charakteristischen Erker oder in die schmalen Seitengassen lohnt sich.

Zu meinen Lieblingswinkeln in Bozen zählen neben der Laubengasse der Obstplatz mit den zahlreichen Marktständen, die Streitergasse mit den Fischbänken und das Museo Archeologico dell’ Alto Adige. Hier hat Ötzi, die mehr als 5000 Jahre alte Mumie aus dem Eis, ein neues Zuhause gefunden.

Ein Spaziergang am Talferbach und der Besuch im Sportler Flagship Store an der Ecke Laubengasse/Rathausplatz stehen immer auf meinem winterlichen Bozen-Programm. In meinem Blogbeitrag stelle ich meine persönlichen Lieblingswinkel im winterlichen Bozen vor.

Bloggerin Beate reist respektvoll und achtsam: der Natur und vor allem den Gastgebern in den Urlaubsorten gegenüber. Auf ihrem Blog Reiselust-Mag.de finden besonders Individualreisende in der Altersgruppe 45+ Geheimtipps für Reisen in Deutschland, Europa, Afrika und Amerika.

Warst du auch schon mal in Norditalien? Was war dein liebster Ort oder welche Sehenswürdigkeiten stehen auf deiner Bucket-List? Wir freuen uns über deine Tipps oder dein Kommentar.

6 Comments

  1. Das ist eine richtig schöne Sammlung geworden, Anita. Die merke ich mir für unsere nächste Reise ins Friaul. Danke, dass wir dabeisein durften.

  2. Liebe Anita,
    es ist eine tolle Sammlung geworden und schon allein wegen der Fläche von Norditalien kannte nicht einmal ich alles, obwohl sich mein Blog ausschließlich um diese Ecke von Italien dreht. Ich halte es ganz wie du: jetzt müssen wir erst recht Italien unterstützen! #andàtuttobene
    Viele Grüße
    Elena

  3. Sehr schöne Anregungen für den nächsten Urlaub in Italien. Ich freue mich, dass ich auch einen beisteuern konnte. Liebe Grüße, Charis

Leave A Reply

Navigate