Sommer, Sonne, Sonnenbrand: Wie man sich auf Reisen richtig schützt

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Erster Urlaubstag. Rauf aufs SUP-Board. Und schon ist es passiert: Gesicht, Schulter, Hände und Kopf leuchten Rot. Daher ist Sonnenschutz ein absolutes Muss auf Reisen. (Werbung)

Helle Haut, viele Muttermale. Ich bin leider kein Sonnenkind. Stundenlanges liegen am Strand in der prallen Sonne ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb muss ich auf Reisen und im Urlaub ganz besonders auf Sonnenschutz achten und teile meine Erfahrungen mit euch.

Sonnenschutz
Sightseeing in der prallen Sonne – in Bulgarien.

Warum ist die Haut im Sommer so empfindlich? Durch das UV-Licht gerät die Haut im Sommer unter Stress. Es bilden sich freie Radikale, die Proteine, Enzyme, DNA und das Fasergerüst angreifen. Es kommt zu einem Flüssigkeitsverlust. Die Haut wirkt weniger gepolstert und besitzt weniger Spannkraft. Umso wichtiger ist auch eine richtige Pflege im Sommer. Diese gibt es zum Beispiel bei Douglas.

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Paddeln auf der Drau in Kärnten – eines unserer Lieblingspaddelreviere.

Tipps für den Kauf von Sonnenschutz

Beim Kauf der Sonnencreme gilt es eigenen Hauttyp zu berücksichtigen. Nicht alle Produkte sind für alle Hauttypen geeignet. Wer rote Haare hat, ist zum Beispiel Hauttyp 1, also ein keltischer Hauttyp und braucht einen Schutzfaktor von 50 plus. Ich selbst verwende auch immer Sonnenschutzfaktor 50. Allerdings bin ich bei der Konsistenz der Creme heikel und achte auf Qualität sowie Umweltfaktoren. Immer wieder habe ich auch Naturkosmetikprodukte und Alternativen probiert. Doch zu 100 Prozent zufrieden war ich nie. Gute Erfahrungen hingegen habe ich mit Eigenmarken gemacht. In diesem Sommer habe ich Sonnenschutz als Mousse und Spray probiert. Das Auftragen mit Sprühnebel (hier) geht schnell und ist unterwegs praktisch. Eine kleine Tube (hier) ist immer in der Handtasche oder im Rucksack – zum spontanen nach cremen, genauso wie eine Lippenpflege. Die große Flasche kommt in den Koffer. Da ein Sonnenbrand bei mir schnell passiert, habe ich auf Reisen auch immer eine After-Sun-Creme mit.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Grundsätzlich gilt es, bei einem etwaigen Sonnenbrand der Haut schnellstmöglich Flüssigkeit und Vitamine zurückzugeben. In Form von Cremen, kühlenden Sprays, Vitamin-C und dem Konsum von Wasser. Auch Aloe Vera (hier), Gurkenscheiben oder Topfen kühlen im Notfall. Einmal auf der Almhütte hatte ich die After-Sun-Lotion vergessen, da musste dann das Joghurt als Ersatz her halten. Manchmal muss man eben kreativ sein. Besser ist es jedoch, gut vorbereitet zu sein. Daher habe ich für das Verreisen bereits eine fertig gepackte Kosmetiktasche, die ich mir nur schnappen muss, und eine zweite Tasche mit Sonnenschutz und kleinen Notfallhelferchen. Gibt es etwas zum Auffüllen, mache ich das meist über einen Onlineshop (hier). Das geht schnell und so kann ich auch mal „on the road“ ein wenig stöbern, was es Neues gibt.

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Schatten voraus! Aber auch hier braucht es Sonnenschutz.

Accessoires mit Sinn

Als Wasserratte bin ich gerne mit dem SUP-Board unterwegs. Am liebsten am Morgen oder am Abend. Und weil ich auch gerne schwimme oder mal ins Wasser hüpfe, trage ich dabei meist meine Kontaktlinsen. Damit sind meine Augen ein Stückchen lichtempfindlicher. Eine Sonnenbrille hilft dagegen ganz gut. Ein weiteres Muss ist für mich auch eine Kopfbedeckung.

Zuhause auf den Kärntner Seen, auf der Drau (hier) oder draußen im Kräutergarten (hier) trage ich dabei einen luftdurchlässigen Sonnenhut mit breiter Krempe. Richtig tolle Hüte lassen sich bei den traditionellen Hutmachern (hier) in Österreich finden. Unterwegs habe ich meist einen Hut aus Stoff oder ein Käppi eingesteckt. Vielleicht mag das optisch nicht der Renner sein, doch immerhin besser als ein Sonnenbrand oder ein Sonnenstich, der einem tagelang aushebelt.

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Paddeln am Wörthersee – mit Kopfbedeckung und Schutzfaktor 50.

Nervig, aber hilft: Wasser

Im Sommer schwitzen wir mehr und müssen unseren Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgen. Das hat gleichzeitig einen Jungbrunneneffekt für die Haut. Ich trinke am liebsten Wasser. Ideal wären 1,5 bis 3 Liter am Tag. Auf Eiswürfel oder Getränke aus dem Kühlschrank verzichte ich gerne. Auf Reisen habe ich eine kleine Wasserflasche mit. Diese kann ich immer wieder auffüllen. Eigentlich sollte diese nachhaltig aus Glas sein. Aber das ist mir unterwegs zu schwer und riskant. Zuhause pimpe ich das Leitungswasser gerne mit Orangen- oder Zitronenscheiben, Minzeblätter oder ein paar Beeren auf.

Tipp: Selbst wenn es nervt, vergesst bitte nicht einmal im Jahr auf die Muttermalvorsorge beim Hautarzt. Gerade wer viel unterwegs ist, sollte auf seine Gesundheit achten.

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Paddeln am Keutschachersee.

Alle Fotos: Anita Arneitz. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Douglas.

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