Italien, ich komme wieder!

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Der Coronavirus schränkt aktuell die Reisemöglichkeiten ein. Aber das wird sich wieder ändern. Und dann geht es wieder auf zu Entdeckungen in den Alpen-Adria-Raum. Das steht bereits auf meiner Bucketlist für Italien.

Bucketlist für Italien

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nachdem Umorganisieren vom heurigen Reisejahr nutze ich die Zeit im Homeoffice um neue Reisepläne zu schmieden. Deshalb greife ich die Idee zur Blogparade von Reisepsycho und Wandernd gerne auf. Dabei geht es darum einen Einblick in die persönliche Bucketlist von Italien zu geben. Denn nach der Pandemie wird der italienische Tourismus mehr denn je auf den Besuch von seinen Nachbarn angewiesen sein.

Radtour entlang der oberen Adria

Eigentlich wäre ich in den nächsten Wochen gerne mit meinem E-Bike an der oberen Adria herum gekurvt. Einmal der Küste entlang bis nach Triest und einmal ein paar Abstecher ins Hinterland von Lignano. Als eines der Basislager hätte ich ein Hausboot im Marina Azzura Resorts am Flussufer des Tagliamento gewählt. Ich bin noch auf einem Hausboot geschlafen. Das wäre also eine Premiere. Für Fahrrad und SUP-Board gibt es genügend Platz. Jetzt wird es statt dem Frühling wahrscheinlich der Herbst.

Citytrip nach Comacchio

Bereits beim ersten Besuch war ich von der Wasserstadt Comacchio begeistert. Doch ich hatte bis jetzt noch nie ausgiebig Zeit, um mit dem Rad die Gegend zu erkunden. Das hole ich auf jeden Fall nach. Abends dann ein paar leckere Aale und Muscheln frisch von den Fischern aus dem Hafen. Herz, was willst du mehr.

Wellness und Olivenöl in der Nähe von Bologna

Ich bin ein bekennender Olivenöl-Freak. Ohne Jahresvorrat an feinstem extra Vergine geht gar nichts. Deshalb habe ich schon längst das Palazzo di Varignana Resort & SPA, eine halbe Stunde von Bologna entfernt, auf meinem Radar. Hier wurde in der Emilia-Romagna die alte Tradition des Olivenanbaus wieder aufgenommen und dementsprechend dreht sich in der schicken Unterkunft alles ums grüne Gold – mitten im Grün.

Lost place in der Lombardei

Es ist noch nicht so lange her, da bin ich auf den Spuren von da Vinci durch die Lombardei bis nach Mailand geradelt. Unterwegs habe ich auch von einem besonderen Lost place in den Bergen erfahren. Welcher das ist, verrate ich nicht. Aber ich werde ihn beim nächsten Wochenendtrip sicher besuchen. Und beim nach Hause fahren gibt es einen Stopp in Verona. Übrigens, wer wie ich auch so gerne in Italien radelt, dem kann ich den Südtiroler Radreisespezialisten FunActiceTours empfehlen. Das Service ist erstklassig und die Routen durch Italien super schön.

Kultur und Genuss in Friaul

Jetzt wo draußen alles zu blühen beginnt, vermisse ich die Gärten und Schlösser in Friaul. Da wir nur eine halbe Autostunde von der italienischen Grenze entfernt wohnen, machen wir öfters einen Tagesausflug in Friaul. Pizza essen in Tarvis. Bergluft schnuppern am Luschariberg. Fisch essen in Malborghetto. Schmetterlinge beobachten in Bordano. Mumien besuchen in Venzone. Radeln entlang der Karawanken. Spazieren bei den Laghi di Fusine. Paddeln auf dem Raibler See. Kaffee trinken in Triest. Durch den Park in Miramar schlendern. Von Duino hinunter aufs Meer blicken. Weiter fahren bis nach Venedig und durch die Lagune schippern. Auf all das freue ich mich schon.

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Und welche Region möchtest du in Italien besuchen? Wovon träumst du? Ich bin gespannt auf eure Ideen.

Foto: Anita Arneitz

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